
Alle Passwörter an einem Ort, synchronisiert auf allen Geräten, geschützt durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ein selbst gehosteter Passwort-Manager speichert Ihren verschlüsselten Vault auf Ihrem eigenen Server. Das Master-Passwort verlässt nie Ihr Gerät. Sie entscheiden, wo Ihre Daten liegen, wer Zugriff hat und welche Software auf dem Server läuft.
Die ganze Familie nutzt Streaming-Dienste, den WLAN-Zugang der Ferienwohnung und dutzende weitere Konten. Mit einem geteilten Tresor sehen alle aktuelle Zugangsdaten auf ihren Geräten. Die erwachsenen Kinder erhalten Notfallzugriff auf die Konten der Eltern, falls etwas passiert.
Ein neuer Kollege startet. Statt Passwörter per Slack oder E-Mail zu verschicken, wird die Person einer Gruppe zugewiesen und hat sofort Zugriff auf Staging-Server, Cloud-Konsolen und API-Keys. Kein Klartext-Passwort wird jemals versendet. Beim Offboarding wird der Zugang mit einem Klick entzogen.
Eine Agentur braucht temporären Zugang zum CMS eines Kunden. Über die Send-Funktion erstellen Sie einen verschlüsselten Link mit Ablaufdatum und optionalem Passwort. Nach Projektende erlischt der Zugang automatisch, ohne manuelles Aufräumen.
Datenbank-Credentials, API-Tokens und Signing-Keys liegen im Vault und werden per Bitwarden-CLI direkt in die CI/CD-Pipeline gezogen. Keine .env-Dateien im Repository, keine hartcodierten Secrets in Dockerfiles. Zugriffsrechte pro Projekt und Umgebung steuerbar.
Eine kleine Kanzlei oder Praxis muss nachweisen, dass Zugangsdaten zu Mandanten- und Patientensystemen geschützt sind. Vaultwarden auf eigener Infrastruktur liefert Audit-Logs, Zwei-Faktor-Authentifizierung und volle Datenhoheit in Deutschland, ohne fünfstellige Jahreslizenzen.
Alle Passwörter werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Der Server speichert nur Chiffrat. Selbst bei einem Zugriff auf den Server sind die Daten ohne Ihr Master-Passwort nicht lesbar. Dieses Prinzip gilt unabhängig davon, ob der Server bei einem Cloud-Anbieter oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur steht.
Browser-Extensions für Chrome, Firefox, Safari und Edge. Desktop-Apps für Windows, macOS und Linux. Mobile-Apps für iOS und Android mit Autofill-Unterstützung. Kommandozeilen-Tool (CLI) für Automatisierung. Die Clients synchronisieren verschlüsselt über Ihren Server.
Sichern Sie Ihren Vault zusätzlich ab: Authenticator-Apps (TOTP), FIDO2 WebAuthn (z.B. YubiKey), E-Mail-Codes oder Duo Security. Mehrere Methoden lassen sich parallel aktivieren.
Ihr Server steht in Deutschland, in zertifizierten Rechenzentren. Deutsches Datenschutzrecht und DSGVO gelten. Kein US CLOUD Act, keine Datenübermittlung an Drittstaaten.
Zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTP), Dateianhänge, verschlüsseltes Senden (Send), Notfallzugriff und geteilte Tresore. Funktionen, die bei Cloud-Diensten kostenpflichtig sind, stehen bei Open-Source-Lösungen ohne Einschränkung zur Verfügung.
Der Server-Quellcode ist vollständig einsehbar. Sie können die Software selbst prüfen, modifizieren oder von Dritten auditieren lassen. Keine Black Box, keine proprietären Verschlüsselungsverfahren.
Für Self-Hosted Passwort-Manager gibt es verschiedene Open-Source-Projekte: Bitwarden, Passbolt, Psono oder dateibasierte Lösungen wie KeePass. Das mit Abstand größte Ökosystem hat Bitwarden. Bitwarden bietet Clients für alle Plattformen (Browser, Desktop, Smartphone, CLI), die lokal verschlüsseln und den Vault über einen Server synchronisieren. Der offizielle Bitwarden-Server benötigt allerdings bis zu 11 Docker-Container, eine Microsoft-SQL-Server-Datenbank und mindestens 2 GB RAM. Für Einzelpersonen und kleine Teams ist das oft überdimensioniert. Deshalb hat die Community Vaultwarden entwickelt: eine schlanke Neuimplementierung der Bitwarden-Server-API in Rust, die in einem einzigen Container mit 30 bis 50 MB RAM läuft. Beide Server bedienen dieselbe API. Die Bitwarden-Clients funktionieren mit beiden identisch.
Community-Projekt, das die Bitwarden-Server-API in Rust neu implementiert hat. Kein Fork, sondern eigenständiger Code. Ein einzelner Docker-Container, SQLite als Datenbank (eine Datei, kein separater Container). Alle Premium-Funktionen (TOTP, Send, Notfallzugriff, Organisationen) sind freigeschaltet. Vollständig quelloffen unter der AGPL-3.0-Lizenz. Die Installation erfolgt über Coolify oder Docker Compose.
Eignet sich für: Privatpersonen, Familien, kleine Teams, KMUs, Datenschutz-bewusste Organisationen.
Der offizielle Server von Bitwarden Inc., geschrieben in C#/.NET. Standardinstallation mit bis zu 11 Docker-Containern und Microsoft SQL Server (eine Lite-Variante mit einem Container ist verfügbar). Enterprise-Funktionen wie SCIM-Provisioning, Directory Sync und Richtlinien-Management erfordern eine kommerzielle Lizenz. Der Core-Server steht unter der AGPL-3.0-Lizenz, Enterprise-Module unter einer proprietären Source-Available-Lizenz (Bitwarden License).
Eignet sich für: Enterprise-Umgebungen, Compliance-pflichtige Organisationen (SOC 2, HIPAA), Teams mit professionellem Support-Bedarf.
Beste Wahl für Einzelpersonen, Familien und kleine Teams.
Beste Wahl für Enterprise und Compliance-pflichtige Umgebungen.
Beide Server bedienen dieselbe Bitwarden-API. Die Clients sind identisch: Sie installieren die offizielle Bitwarden-App und tragen Ihre Server-URL ein. Der Unterschied liegt in Ressourcenbedarf, Lizenzierung und Zielgruppe. Vaultwarden eignet sich für Einzelpersonen und kleine Teams, die einen schlanken Server mit allen Funktionen betreiben möchten. Der offizielle Bitwarden-Server ist die Wahl für Organisationen, die Enterprise-Funktionen und professionelle Sicherheitsaudits benötigen.
Wählen Sie ein Modell mit mindestens 1 CPU und 2 GB RAM. Vaultwarden ist extrem ressourcenschonend und läuft bereits auf dem kleinsten Modell flüssig. Für Teams mit mehr als 20 Nutzern empfiehlt sich ein Modell mit 2 CPU und 4 GB RAM.
Vaultwarden lässt sich über Coolify mit einem Klick oder per Docker Compose in wenigen Minuten einrichten. Domain und SSL-Zertifikat werden automatisch konfiguriert. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in unserem Guide.
Installieren Sie die Bitwarden-App auf Ihren Geräten (Browser-Extension, Mobile, Desktop). Unter den Einstellungen tragen Sie Ihre eigene Server-URL ein. Alle Passwörter werden verschlüsselt über Ihren Server synchronisiert.
Detaillierte Tutorials von unseren Engineers, getestet auf einem aktuellen dataforest Seed. Direkt aufrufbar, ohne Account.
Stündlich abgerechnet, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr. Ein Server für Ihren Passwort-Manager, Ihre Backups und alle zugehörigen Dienste.
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